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TESSA
SCHIMM

Wie kann Gestaltung einen Laufschuh im im öffentlichen Raum erlebbar machen und gleichzeitig den Einstieg ins Laufen erleichtern und mehr Bewegung im Alltag fördern?

„Runity-Kiosk Der Entwurf eines mobilen Lauftreffpunkts zur Vermarktung eines Laufschuhs als Impulsgeber für den Einstieg in die Laufbewegung“ ist ein Projekt, das Menschen dazu einlädt, Laufen auf einfache und zugängliche Weise auszuprobieren.
Viele möchten laufen, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Oft fehlt die Motivation oder der Mut. Manchmal ist es schlicht die Hürde, etwas Neues zu beginnen – allein, ohne Anleitung oder passende Ausrüstung. Klassische Sportumfelder wirken häufig leistungsorientiert, unnahbar oder abschreckend, besonders für Anfänger*innen. Der Runity-Kiosk setzt hier an. Als temporärer Treffpunkt im öffentlichen Raum ermöglicht er es, Laufschuhe direkt im Alltag zu testen. Der bewusste Wechsel vom Alltagsschuh zum Laufschuh wird als Moment gestaltet, der motiviert, ohne zu überfordern, und Bewegung im eigenen Tempo ermöglicht. Das Projekt spiegelt auch meine Haltung zur Markenkommunikation wider. Marken müssen heute mehr bieten als klassische Werbung. Menschen wollen Produkte erleben – eingebettet in echte Situationen, mit Bezug zum Alltag. Besonders im Sport geht es vielen nicht nur um Ausrüstung, sondern auch um Zugehörigkeit, Austausch und Inspiration. Was fehlt, ist ein Format, das Produkt und Community auf glaubwürdige Weise verbindet. Der Runity-Kiosk will genau diesen Raum schaffen – nicht als Werbefläche, sondern als echtes Nutzungserlebnis. Gestaltung wird hier zur Vermittlerin zwischen Mensch, Bewegung und Marke. Ergänzend entsteht eine grafische Ebene, die Idee und Haltung sichtbar macht. Plakate, Typografie, Leitsystem und eine beigleitendes Appdesign tragen das Projekt in den Stadtraum. Meine Begeisterung für das Laufen fließt als gestalterische Haltung in das Konzept ein und bildet seinen emotionalen Kern.