LAURA
PERNA

Was passiert, wenn man Games wieder als Kunstform begreift – und nicht als Produkt?
„Starry Heart“ ist ein Game-Prototyp, der sich als künstlerisches Gegenstück zur aktuellen Spieleindustrie versteht. Statt auf In-Game-Shops, Skins oder ständige Belohnungssysteme zu setzen, geht es hier darum, was ein Spiel ausmacht, wenn man all das weglässt – und sich ganz auf Emotion, Atmosphäre und echtes Spielgefühl konzentriert.
Im Zentrum steht die Frage: Was, wenn man ein Spiel nicht um Verkaufszahlen herum, sondern um ein Gefühl aufbaut? Wenn man es wieder als kreatives Medium begreift – und nicht als Verkaufsplattform?!
Basierend auf dem Buch Herz aus Stern, entwickelt sich Project Starry_Heart als narrative
Point-&-Click-Erfahrung mit Einflüssen von RPG-Elementen. Doch mehr als Mechaniken oder Belohnungssysteme geht es um das Wiederentdecken des spielerischen Kerns – also jener tiefen Immersion, kreativen Ausdruckskraft und emotionalen Nähe, die Games einst besonders machten.
Als Indie-Titel lädt Project Starry_Heart zum Nachdenken ein – über die Zukunft von Games, aber auch über ihren Ursprung. Es ist ein Versuch, ein Spiel mit Herz zu gestalten – in einer Welt, in der viele Spiele ihres nach und nach immer mehr verlieren.
Illustration
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