JULIA
SCHMIDT

Wie bringt man Kinder dazu, sich freiwillig mit Datenschutz und Fake News zu beschäftigen – mit Spaß und ohne Zwang?
„Die zwei Seiten des Bildschirms“ ist ein digitales interaktives Buch mit Illustrationen. Es richtet sich an Kinder im Grundschulalter und hat ein klares Ziel: Medienkompetenz vermitteln – aber bitte so, dass Kinder nicht gleich das Interesse verlieren. Statt trockener Fakten oder erhobenen Zeigefinger gibt es eine spannende Geschichte, in der Lernen ganz nebenbei passiert.
Im Zentrum steht Emma, zehn Jahre alt, neugierig, mutig – und plötzlich mitten in der digitalen Welt gefangen. Dort begegnet sie allerlei schrägen Gestalten und Gefahren: Kettenbriefe, Fake News, Cybermobbing, Datenklau und mehr. Emma muss sich zurechtfinden – und die Kinder, die ihr dabei helfen, gleich mit.
Was das Projekt besonders macht, ist die Mischung aus erzählerischem Abenteuer, interaktiven Aufgaben und visueller Gestaltung. Kinder sind nicht nur stille Leserinnen, sondern aktive Mitgestalterinnen: Sie wischen, klicken, lösen kleine Rätsel – und werden so selbst zu Experten im Umgang mit digitalen Medien.
Zudem unterstützen die Illustrationen die Identifikation mit der Hauptfigur, wodurch selbst sperrige Themen wie Datenschutz oder Passwortsicherheit spannend und greifbar werden.
„Die zwei Seiten des Bildschirms“ zeigt, dass Medienbildung für Kinder auch Spaß machen darf – ja, sogar muss. Es verbindet Information mit Emotion – und holt Kinder dort ab, wo sie ohnehin schon unterwegs sind.
Illustration
Digital Experience