CLAUDIUS
BIRK

Wie filmt man ein Rennen ohne Rennstrecke?
Wir haben drei Teams bei ihrem Rennen begleitet, um einen kompakten Dokumentarfilm innerhalb der Rallye Welt zu drehen. Es geht um die Leidenschaft hinter dieser Extremsportart und spricht Einsteiger und Rallyefans gleichermaßen an.
Nach dem Motto „filmmaking is a sport“ begrenzten wir die Crew auf uns beide und übernahmen alle Aufgaben vor Ort gemeinsam. Von der Organisation der Reise über Planung der Drehtage, Kameraarbeit, GoPro-Rigging, Interviews und Postproduktion arbeiteten wir als flexibles Team. Das war durch die unvorhersehbaren Produktionsbedingungen auch nötig. Große Teile der Rennroute verlaufen durch abgelegene Gebiete, in denen wir die Teams nicht begleiten konnten. Daher wurden GoPros in den Autos verbaut und Aussichtspunkte in der Nähe gesucht. Timing war von höchster Wichtigkeit, denn anders als auf herkömmlichen Rennstrecken kommen die Autos nicht alle drei Minuten vorbei, sondern nur einmal am Tag – kommt man zu spät, gibt es keine Aufnahmen. Nach den Rennetappen begleiteten wir die Teams bei Reparaturen im Fahrerlager und führten Interviews zu ihren Erfahrungen. Der fertige Film soll den Rallye Sport für alle zugänglicher machen, den Zuschauern die Faszination dieser Rennklasse näherbringen und dabei auch nicht auf die Spannung des Rennens verzichten. Wir bedanken uns bei allen Teams und Organisatoren, die uns dieses Projekt ermöglicht haben!
Film und Animation
CAST